etwas komische Gedanken

Alltägliches, Nachdenkliches und völlig Absurdes.

Mein Hirn und ich


Mit dem Schreiben ist das so eine Sache. Für diese Woche ist mir einfach nichts eingefallen, über das ich schreiben könnte. Kein bisschen. Mein Hirn hat mich einfach im Stich gelassen. Völlig blank.

Disclaimer: Aufgrund von akuter Ideenlosigkeit gibt es an dieser Stelle in dieser Woche keinen Disclaimer.

Ich versuche mir so viele Tage wie möglich zu gönnen an denen ich mir mal zehn bis 15 Minuten nehme in denen ich nichts mache. Um es mit einer von Loriots Kartoffelnasen-Figuren zu sagen: „Ich möchte einfach nur hier sitzen!“. Also ein paar Minuten gepflegte Langeweile mit nichts anderem zu tun als Luft mit CO² anzureichern.

Schematische Darstellung

Dann fangen die Gedanken an ziellos umherzuwandern. Das Gehirn hat seine Chancen das Erlebte einzusortieren, völlig abstruse Wege zu gehen und um hier und dort umherzuwandern, sich Dinge von anderen Standpunkten zu betrachten und irgendwann wieder zurückzukommen.

Hin und wieder kommt es dann vor, dass mir mein Gehirn freudestrahlend ein paar Mitbringsel von seinen Wanderungen präsentiert. „Schau mal hier!“ ruft mir mein Gehirn entgegen. Abwesend drehe ich meine Gedanken zu der wabbelnden grauen Gallertmasse. Aufgeregt winkt es mit einer Idee. Die muss Irgendwo in meinem Gehirn rumgelegen sein. „Hallo Gehirn, was hast du denn gefunden?“ frage ich abwesend.

I’ll be back!

„Kannst du dich noch daran erinnern, als du darüber nachgesonnen hast, dass du vorhin völlig Ideenlos warst? Fragt mich mein Gehirn. „Ja, Ich war ja dabei.“ antworte ich. „Dann bist du einfach weggegangen und hast mich hier sitzen lassen.”

„Klar, in deinem Kopf war es mir einfach zu langweilig, also bin ich losgezogen und habe mich treiben lassen.“

„Aha.“ murmle ich. „Und was mache wir jetzt, da du wieder da bist?“

„Jetzt reden wir zwei doch schön miteinander“ grinst mein Gehirn. Es kommt mir ein bisschen merkwürdig vor. Aber gut, so ist mein Gehirn nun mal. Es kommt immer wieder mal auf solche Gedanken und macht sich selbstständig.

„Na siehst du, jetzt hast du doch eine Geschichte zum Schreiben. Ich habe mich in dir gefunden und mich mitgebracht. Da hast du deine Idee.“

Interessiert betrachte ich mein Gehirn, von irgendwo hat es eine Tasse Tee her und schlürft genüsslich. Ich muss schon sagen, es ist eine sehr angenehme Gesellschaft.

Guter I-Tee

Bevor wir uns weiter unterhalten können klingelt es an der Türe und ich schrecke auf. Mein Gehirn ist weg! Schade. Ob es vielleicht noch einmal wieder kommt? Aber seine Idee hat es netterweise in meinem Kopf gelassen. Danke Gehirn.

Ich hoffe, ich habe euch mit meiner Geschichte nicht gelangweilt. Oder vielleicht doch? Jedenfalls finde ich die Geschichte etwas verwirrend, jetzt da ich sie aufschreibe. Aber auch irgendwie witzig.


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